Nach dem US-Militärschlag in Venezuela und Gewaltdrohungen gegen Lateinamerika fordern 12 zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke die Bundesregierung in einer gemeinsamen Erklärung auf, Völkerrechtsverstöße klar zu verurteilen und eine Eskalation in der Region zu verhindern.
Aktuelles
Aktuelle Eskalation der US-Politik gegenüber Lateinamerika
Die jüngsten internationalen Entwicklungen geben Anlass zu größter Sorge. Die mit militärischer Gewalt vollzogene Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores sowie die massiven Drohungen der Trump-Regierung gegenüber Kuba, Kolumbien und Mexiko markieren eine neue Eskalationsstufe der US-Außenpolitik gegenüber der lateinamerikanischen Region.
Engaging Men in the Gender and Corruption Agenda
Unfortunately in recent years, we have to observe an authoritarian and anti-feminist movement in many countries. From my point of view this is more than just a fight against the feminist movement; it is an attack on justice and international law and on human rights. At the same time gender-based violence against women is on the rise, increasingly also in digital spaces.
COP30: Wie Gastgeberland Brasilien auf die UN-Klimakonferenz schaut
Interview mit Dr. Luiz Ramalho – Vorsitzender des Lateinamerika-Forums (LAF Berlin e.V.)
Grüne Energiewende in Lateinamerika – Zwischen geopolitischem Aufbruch und sozialer Gerechtigkeit
Lateinamerika ist von strategischer Bedeutung durch Rohstoffe wie Kupfer und Lithium, unverzichtbar für die internationale Energiewende. Das geopolitische Gewicht der Region hat sich zwar gewandelt, ist aber auch durch neue Import-, Export- und Produktionsstrategien geprägt. Es entstehen neue Partnerschaften, auch mit Deutschland, um grüne Wasserstoffprojekte voranzubringen – allerdings oft mit Blick auf Export und internationales Investment statt lokaler Wertschöpfung.
Bolsonaro vor Gericht
Interview mit Dr. Luiz Ramalho – Vorsitzender des Lateinamerika-Forums (LAF Berlin e.V.)
Hannah Arendt in Lateinamerika
Die Veranstaltung widmete sich der Frage, wie das Denken Hannah Arendts – einer zutiefst politischen und zugleich radikal-humanistischen Denkerin – in Lateinamerika rezipiert wird und welche Relevanz ihre Ideen heute haben.
Neue Richtung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
Die neue Bundesregierung aus Union und SPD schlägt neue Töne in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit an. In ihrer ersten Rede als Entwicklungsministerin verspricht Reem Alabali-Radovan (SPD) eine Neuaufstellung der zukünftigen Entwicklungspolitik, wobei sie jedoch mit massiven Kürzungen umgehen muss und eine Instrumentalisierung der EZ immer weiter voranschreitet.
Ecuador nach den Stichwahlen
Nach den Stichwahlen vom 12. April 2025 steht Ecuador am Scheideweg. Gelingt es dem
wiedergewählten Präsidenten Daniel Noboa, das Land aus dem Griff der Drogenbanden
zu befreien und auf einen Weg der Besserung zu führen – oder scheitert er so wie in seiner
ersten Amtszeit, an dieser Herausforderung?
Haiti: Dauerkrise und Kampf ums Überleben
Nur selten ist das Interesse auf das Land gerichtet und wenn, um über neue Ausbrüche der Gewalt oder Erdbeben zu berichten. Anlass zu dieser Veranstaltung war nun der 200. Jahrestag der „Ordenannce“ von 1825, mit der die haitianische Regierung sich bereit erklärte, die immense Summe von 150 Millionen Goldfrancs an Frankreich zu zahlen. Mit der Summe sollten frühere Plantagenbesitzer und Sklavenhalter entschädigt werden.
Trump gegen Lula: Der unvermeidliche Konflikt zwischen Imperialismus und Souveränität
Mit dem Wiedereinzug Donald Trumps ins Weiße Haus scheint Brasilien und seinem Präsidenten Lula da Silva eine kaum vermeidbare geopolitische Konfrontation bevorzustehen. Was Lula anstrebt – die Stärkung internationaler Institutionen, eine Reform des Weltfinanzsystems, Bekämpfung der Ungleichheit, Milliardärsbesteuerung, Entschuldung der ärmsten Länder, Bekämpfung von Hunger und Armut, Fortschritte bei den Klimaverhandlungen…
Korruption und Menschenrechtsverletzungen
In 2019 hat die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte einen Bericht veröffentlicht, der den Zusammenhang zwischen Korruption und Menschenrechtsverletzungen ausführlich darstellt. Die zentrale Aussage dieses Berichtes lautet: Korruption verletzt Menschenrechte. Die beiden Phänomene sind nicht identisch; doch sie treten oft in Verbindung miteinander auf. Dieses Verständnis wird auch zunehmend von der einschlägigen Wissenschaft geteilt.











