Am 31. Mai 2026 fand der erste Wahlgang der richtungsweisenden Präsidentschaftswahlen in Kolumbien statt – mit einem überraschenden Ergebnis. Entgegen den Umfragen konnte Abelardo de la Espriella (Defensores de la Patria) 43,7% der Stimmen auf sich vereinen, während der als Favorit gehandelte Iván Cepeda (Pacto Histórico) nur auf 40,9% kam.
Politik
Nach den Wahlen in Peru
Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stellen einen Meilenstein inmitten der politischen Instabilität des Landes dar. Mit acht Präsidenten und drei Kongressen innerhalb eines Jahrzehnts werden die Wahlen die politische Instabilität beeinflussen.
Lateinamerika unter Druck
Nach den jüngsten Interventionen und Drohungen der US-Regierung unter Donald Trump gegenüber Venezuela verschärft sich die geopolitische Lage in Lateinamerika dramatisch. Die offene Eskalation gegenüber Caracas steht exemplarisch für eine neue Phase aggressiver US-Machtpolitik, die sich zunehmend auch gegen Kuba, Mexiko und Kolumbien richtet.
Chile hat entschieden
Bei der ersten Runde der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Chile am 16. November konnte sich die Kandidatin des Mitte-Links-Bündnisses Jeannette Jara knapp vor dem ultrarechten José Antonia Kast behaupten.
Suriname at 50 years of independence
Fifty years after independence (1975–2025), Suriname stands at a crossroads. This conversation brings together Surinamese from different fields to examine how colonial legacies and post-independence politics still shape everyday life.
Inside COP30
Kündigt sich auf der COP30 in Belém ein Wendepunkt in der Klimapolitik an? Statt technokratischer Kompromisse könnten wieder Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und Solidarität in den Vordergrund rücken.
Flucht, Grenzen, Hoffnungslosigkeit?
Millionen Menschen sind weltweit gezwungen, ihre Heimat zu verlassen – in Lateinamerika ebenso wie in anderen Regionen. Sie fliehen vor Gewalt, Armut, Perspektivlosigkeit und zunehmend vor den Folgen der Klimakrise.
Zwischenwahlen in Argentinien
Nach Jahren der Inflation und Wirtschaftskrisen wählten die Argentinier:innen im November 2023 etwas Neues – etwas Radikales: Javier Milei, einen Außenseiter ohne politische Erfahrung, der versprach, es mit dem Establishment aufzunehmen, den Staat zu sanieren, indem er ihn “kleinholzt”.








