Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin Herrn Michael Müller

Entwurf Deutsch- Spanisch – Portugiesisch An den Regierenden Bürgermeister Herrn Michael Müller Jüdenstraße 1 10178 Berlin   Berlin, den 1.11.201 Betr.: Klimaschutzpolitik in Berlin – Internationales Engagement. Mitgliedschaft im Klima-Bündnis. Bezug: Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Berlin (5.4.2012, S. 9) Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller, sehr geehrte Damen und Herren des Berliner Senats, in Sorge […]

Entwurf Deutsch- Spanisch – Portugiesisch

An den Regierenden Bürgermeister
Herrn Michael Müller
Jüdenstraße 1
10178 Berlin  

Berlin, den 1.11.201

Betr.: Klimaschutzpolitik in Berlin – Internationales Engagement. Mitgliedschaft im Klima-Bündnis.

Bezug: Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Berlin (5.4.2012, S. 9)

Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,
sehr geehrte Damen und Herren des Berliner Senats,

in Sorge um den Schutz der Regenwälder Amazoniens und der in ihnen lebenden Menschen haben wir in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf (Schirmherr Oliver Schrouffeneger) und zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen (s.u.)  eine Veranstaltung am 1.11. d.J. zum Thema „Amazonien zwerstört, Klimawandel verschärft – was tun Kommunen?“ durchgeführt und dabei über Wege zum besseren Schutz der sog. grünen Lunge unseres Planeten beraten. Auslöser dazu war der deutlich zunehmende Druck auf diese Gebiete durch industrielle Landwirtschaft und Bergbau.
Wir regen an, dass für das Klima-Bündnis der Europäischen Städte mit den Völkern der Regenwaldregionen, dessen Mitglied Berlin seit 28 Jahren ist, in der Mitte Berlins ein Ort geschaffen wird, an dem sich die Stadtgesellschaft zu seiner Bündnisverpflichtung bekennt und dafür aktiv wirbt.
Begründung: Dieser Sommer hat auch uns gezeigt, was Klimawandel bedeutet. Ausgetrocknete Flüsse, Waldbrände, schlechte Ernten und dann Überschwemmungen. Einer der Gründe für den globalen Klimawandel ist die zunehmende Zerstörung der Regenwälder. Diese Zerstörung ist Ergebnis einer Wirtschaftsweise, die die Ressourcen der Welt in wenigen Jahrzehnten aufgebraucht haben wird und die Regenerationsfähigkeit des Planeten zerstört.
Auf der UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung von Rio 1992 und Nachfolgekonferenzen wie zuletzt im Pariser Klima-Abkommen wurden von der Staatengemeinschaft weitgehende Maßnahmen beschlossen. Die Verwaltungen wurden aufgefordert, mit ihren Bürgern in einen Dialog zu treten über die Umsetzung der für den Klimaschutz als erforderlich angesehenen Schritte.
1991 bereits wurde ein Klima-Bündnis der Europäischen Städte mit den Völkern der Regenwaldregionen gegründet, dem heute 1700 Kommunen und Regionen angehören. Berlin war unter den Erstunterzeichnern. Dieses klimabezogene, weltweit größte Städtebündnis und die Verpflichtungen, die sich daraus ergeben, sind in Berlin aber nicht sichtbar. Zwar zahlt die Stadt jährlich seinen Beitrag an die Zentrale in Frankfurt, aber die Stadt wirbt und bewirbt das Bündnis nicht.
In den letzten Jahren hat sich die Lage in den Regenwaldgebieten für die Menschen und für die Natur und damit auch für unser Klima deutlich verschlechtert. Die Regierungen Lateinamerikas stecken alle in wirtschaftlichen Nöten, denen sie mit den üblichen neoliberalen Antworten begegnen: Freigabe auch von geschützten Gebieten für Bergbau, Wasserkraft, Weidewirtschaft und vor allem dem Anbau von Ölpalmen, Soja und Zuckerror. Billiges Aluminium, Futtergetreide für unsere Schweine und Süßwaren sind die für uns vielleicht erst einmal erfreuliche Seite dieser Zerstörung.
Die Kosten dafür sind aber erheblich. Allein die Schäden in der Wald- und Landwirtschaft in Deutschland belaufen sich dieses Jahr auf 2 Mrd. €. Die Folgen für die Länder des Südens sind ungleich dramatischer.
Referentinnen und Referenten des Lateinamerika-Forums Berlin e.V., Klima-Bündnis, Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Kooperation Brasilien, Misereor, Forum Umwelt und Entwicklung,  und andere NROs haben am 1.11. d.J. auf einer Veranstaltung im Rathaus Charlottenburg den Blick auf diese besorgniserregenden Entwicklungen gelenkt, Alternativen aufgezeigt und unterstrichen, dass insbesondere in einer Weltstadt wie Berlin, auf die die Welt schaut und die die Welt besucht, deutlicher herausgestellt wird, was getan werden muss und was die Stadt dazu leistet.
Unser Anliegen ist es, diese Verpflichtung sichtbar zu machen. Dazu schlagen wir vor, die Eröffnung des Humboldt-Forum auch unter dieses Vorzeichnen zu stellen. A. v. Humboldt hat seine wesentlichen Studien in Lateinamerika betrieben, er gilt als der wahre Entdecker Amerikas. Er hat in seinen Schriften schon vor 200 Jahren viele der Ziele des Klimabündnisses vorweggenommen und entschieden dafür geworben.
Berlin hat sich 2017 ein Energie- und Klimaschutzprogramm gegeben, einen Fahrplan für ein klimaneutrales Berlin, dessen Umsetzung der Senat am 28.8. d.J. beschlossen hat. Ebenfalls ein guter Anlass, dem Schutz des Regenwaldes mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,
sehr geehrte Damen und Herren des Berliner Senats,

Wir schlagen vor, in den Räumen des Humboldt-Forums, die Berlin zur Nutzung übergeben wurden, dem Klima-Bündnis Raum zu geben und bei der Eröffnung des Forums für die Ideen und Visionen des Bündnisses Platz zu schaffen.

Wir schlagen weiterhin vor, eine verbindliche Zuständigkeit für das Klima-Bündnis in Berlin festzulegen, die geeignet ist, die Verbindung von Umwelt und Entwicklung sicherzustellen. Z.Z. ist die Zuständigkeit noch über 3 Senatsstellen verteilt.

Berlin muss die Chancen, die das Klima-Bündnis bietet, nutzen und in dessen Rahmen künftig eine aktive Rolle spielen!

Das Lateinamerika-Forum Berlin e.V. hat eine Internetseite erstellt, auf der die wesentlichen Dokumente zugänglich gemacht werden. Es wird dieses Schreiben und alle Antworten ebenfalls dort bündeln.
Bitte informieren Sie uns zeitnah, ob und wie Sie unseren Vorschlägen folgen können.

Mit besten Grüßen
Dr. Werner Wuertele                                                                                              Peter Schrage-Aden
Präsident Lateinamerika-Forum Berlin e.V.

www.lateinamerikaforum-berlin.de;
werner.wuertele@lateinamerikaforum-berlin.de

Die Veranstaltung des Lateinamerika-Forums Berlin/Foro de las Américas Berlin e.V. wurde durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, Klima-Bündnis (Frankfurt/M), Misereor, Forum Umwelt und Entwicklung, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL, Weltfriedensdienst WFD, Siftung Umverteilen! Klimagerechtigkeit Jetzt!, Centro de Estudos Rio Terra (Porto Velho, Brasil) und Kooperation Brasilien KoBra. Schirmherr: Bezirksstadtrat Herr Oliver Schrouffeneger.

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Übersetzung Spanisch

Al Alcalde Mayor de Berlín
Sr. Michael Müller
Jüdenstraße 1
10178 Berlin        

Berlín, 1.11.2018

Asunto: Política de protección del clima en Berlín – compromiso internacional. Membresía en la Alianza del Clima

Referencia: Directrices de política de desarrollo del Estado de Berlín (5.4.2012, p. 9)
Excmo. Sr. Müller, Alcalde Mayor de Berlín,

Estimadas señoras y señores del Senado de Berlín,

Preocupados por la protección de la selva tropical amazónica y por los seres humanos que en ella habitan, una diversidad de organizaciones[1] nos hemos reunido el día 1 de novienbre del año en curso, con el fin de realizar una conferencia para discutir las contribuciones posibles de los municipios e incrementar la protección del denominado Pulmón Verde del Planeta.  En este sentido reconocemos como desencadenante de la situación actual, el claro aumento de la agricultura industrial y la minería.
Sugerimos que sea creado un espacio en el centro de Berlín a través del cual el Klima-Bündnis – Alianza del Clima de Municipios Europeos en colaboración con los pueblos indígenas – pueda no solamente comprometerse sino también difundir dicha alianza de manera activa, asdelantando en la práctica medidas locales contra el cambio climático. Berlin es miembro en la Alianza desde hace 28 años.
Motivo: este verano nos ha mostrado lo que significa el cambio climático. Ríos secos, incendios forestales, tormentas, malas cosechas e inundaciones. Una de las causas del cambio climático global es la creciente destrucción de las selvas tropicales. Tal destrucción es la consecuencia de un determinado tipo de economía, una economía que en pocas décadas habrá agotado tanto los recursos naturales del planeta como su capacidad de regeneración.
En el marco de la Conferencia de las Naciones Unidas sobre el Medio Ambiente y el Desarrollo de Río, en el año 1992 y luego en otras conferencias de seguimiento, como  el reciente Acuerdo  de París, la Comunidad Internacional adoptó medidas de mayor alcance. Además, se invitó a las diferentes administraciones locales a entablar un diálogo con sus ciudadanos sobre la implementación de los pasos necesarios para enfrentar el cambio climático.
En 1991 fue fundada la Alianza del Clima  entre municipios y regiones europeos y pueblos de las selvas tropicales, alianza a la que hoy pertenecen 1700 miembros. Sin embargo, a pesar de que Berlín después de Barcelona representa la entidad más grande dentro de esta organización, las obligaciones resultantes de dicho acuerdo no son realmente visibles en esta ciudad. Así pues, Berlín sólo se limita a cancelar su contribución anual en la sede Frankfurt/M, pero se observa una ausencia en cuanto a la promoción y difusión de la misma.
En los últimos años la situación en las selvas tropicales ha empeorado considerablemente, afectando a los seres humanos, a la naturaleza y, por supuesto, también al clima. Los gobiernos de América Latina se ven confrontados con grandes dificultades económicas – y las soluciones a ésta situación suelen encontrarse en  las habituales medidas neoliberales: liberación de las áreas protegidas para la explotación minera, energía hidroeléctrica y, sobre todo, el cultivo de palma de aceite, soja y caña de azúcar . El aluminio barato, los cereales para nuestros cerdos y la confitería, son para nosotros el lado agradable: para ellos significan destrucción.
Los costos como consecuencia de lo anterior son considerables. El daño a la silvicultura y la agricultura, sólo en Alemania, asciende a 2 mil millones de euros este año, pero las consecuencias para los países del sur son mucho más dramáticas.
Las organizaciones Lateinamerika-Forum Berlin e.V., Misereor, Forum Umwelt und Entwicklung, Klima-Bündnis y otras ONGs, se reunieron el 1 de noviembre del año en curso, en un evento celebrado en el Ayuntamiento del Distrito Charlottenburg, para llamar la atención sobre este preocupante desenlace y para apelar sobre el hecho de que por ser Berlín una ciudad cosmopolita, observada y visitada desde todos los puntos del globo, se hace cada vez más evidente lo que se debe hacer y lo que la ciudad en este sentido lleva a cabo.
Nuestra preocupación es hacer visible este compromiso. Con este argumento proponemos aprovechar la apertura del Humboldt-Forum. Como se sabe, Alejandro von Humboldt realizó sus principales estudios en América Latina. De ahí que sea considerado  el verdadero descubridor de América. Hace 200 años, él anticipó muchos de los objetivos de la Alianza Climática en sus escritos y tomó la decisión de promoverlos.
Berlín se ha entregado en 2017 a un programa de protección energética y climática. Tal propósito se ha establecido bajo una hoja de ruta para lograr un clima neutral, cuya implementación decidió el Senado de Berlín el 28 de agosto de este año. Ello representa, por cierto, una buena  razón para prestar más atención a la protección de la selva tropical.

Excmo. Sr. Müller, Alcalde Mayor de Berlín,
señoras y señores del Senado de Berlín,

Nosotros proponemos que Berlín otorgue un lugar a esta alianza dentro de las salas del Humboldt-Forum, que fue entregado a la ciudad para su uso. Así, en el marco de la apertura de este foro, lograr un espacio para las ideas y visiones de la alianza.
Nosotros sugerimos además concentrar la  responsabilidad vinculante a la Alianza del Clima en Berlín en una administración, que permita asegurar la conexión entre medio ambiente y desarrollo.
Berlin deberia aprovechar las oportunidades que el Klima-Bündnis ofrece y jugar en el futuro un papel activo en esta Alianza del Clima!
El Lateinamerika-Forum Berlin e.V. ha creado un sitio web en el que se puede acceder a los principales documentos vinculados con la temática.  Aquí también se incluirán tanto esta carta como todas las respuestas relacionadas con la misma.

Quedamos atentos a su pronta respuesta a estas sugerencias, si pueden ser atendidas y de qué manera.
Saludos cordiales

Dr. Werner Wuertele Peter Schrage-Aden
Presidente
Lateinamerika-Forum Berlin/Foro de las Américas Berlin e.V.
www.lateinamerikaforum-berlin.de;
werner.wuertele@lateinamerikaforum-berlin.de

[1] La conferencia fue realizada en cooperación con el  Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Lateinamerika-Forum Berlin e.V.,  Misereor, Forum Umwelt und Entwicklung, Klima-Bündnis, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL), Kooperation Brasilien (KOBRA), Weltfriedensdienst (WFD), Klimagerechtigkeit jetzt! Centro de Estudos Rio Terra (Porto Velho, Brasil) und Stiftung Umverteilen.

Traducción: Claudia Méndez und Maria Angela Torres
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Übersetzung ins Portugiesische

Lateinamerika-Forum Berlin e.V., Bismarckstr. 101, c/o SEKIS,  D-10625 Berlin

Ao Chefe de Governo de Berlim
Senhor Michael Müller
Jüdenstraße 1

10178 Berlim

Berlim, 01 de Novembro de 2018

Assunto: Políticas de proteção do clima em Berlim – Afiliação à Aliança do Clima
Referência: Diretrizes de Políticas de Desenvolvimento do Estado de Berlim (5.4.2012, p. 9)

Exmo. Chefe do Governo de Berlim, Senhor Müller,
Exmos. (as). Senhores e Senhoras do Senado de Berlim,

Preocupados com a proteção da selva tropical amazônica e os povos que nela habitam, várias organizações[1] reuniram-se no dia 1º de novembro deste ano, com o propósito de realizar uma conferência para discutir possíveis medidas a serem tomadas para a preservação do nosso “pulmão verde“ do planeta – a Amazônia. Reconhecemos como fatores desencadeadores da situação atual, o aumento significativo da atividade agroindustrial e mineira.
Solicitamos que seja criado um espaço no centro de Berlim, que reconheça o seu compromisso com a Aliança do Clima (Klima-Bündnis)[2] de forma mais ativa  contra a mudança climática.
Esse verão nos mostrou os impactos das mudanças climáticas: rios secos, incêndios florestais, más colheitas e inundações, sendo uma de suas causas a crescente destruição das florestas tropicais, motivos pelos quais escrevemos essa carta. Esse processo está diretamente ligado à uma economia extrativista que explora de forma massiva os recursos naturais e que, em poucas décadas, terá esgotado seus recursos, destruindo assim a capacidade de regeneração do planeta.
Tanto na Conferência das Nações Unidas sobre Meio Ambiente e Desenvolvimento, realizada no Rio de Janeiro em 1992, e em acordos mais recentes, como o de Paris, a comunidade internacional se propôs a tomar medidas a longo prazo para enfrentar as mudanças climáticas. Além disso, as diferentes organizações se comprometeram a dialogar com seus cidadãos sobre tais medidas.
A Aliança do Clima foi fundada em 1991 e é composta atualmente por 1700 membros, entre os quais Berlim está entre os primeiros signatários. Apesar do pioneirismo, os esforços e resultados com a aliança é pouco visível. Embora a cidade de Berlim contribua anualmente com a Aliança, cuja sede está em Frankfurt, observa-se uma ausência em relação ao seu compromisso e engajamento.
Nos últimos anos, a situação nas selvas tropicais se agravou consideravelmente, afetando os seres humanos, a natureza e, obviamente, o clima. Muitos governos latino-americanos encontram-se atualmente em dificuldades econômicas e recorrem à medidas neoliberais como solução. Isso envolve, a liberação de áreas protegidas para a exploração de minérios, energia hidroelétrica e, acima de tudo, o cultivo de óleo de palma, soja e cana de açúcar. Tiramos proveito  da importação do alumínio de baixo custo e insumos para ração suína. Porém, para eles, a exportação dessas matérias primas equivale a destruição.
Porém, a longo prazo os custos serão altos. Os prejuízos causados à silvicultura e à agricultura só na Alemanha estão em torno de 2 bilhões de euros este ano. As consequências para os países em desenvolvimento são muito mais dramáticas.
Na Conferência “Amazonien zerstört, Klimawandel verschärft – was tun Kommunen?“, que ocorreu no último 1º de Novembro deste ano na prefeitura de Charlottenburg, teve como objetivo chamar a atenção para esses desenvolvimentos alarmantes. Além disso, o fato de Berlim ser uma cidade cosmopolita e sob os olhares da comunidade internacional e membro da Aliança há 27 anos, torna-se cada vez mais evidente sua responsabilidade quanto às medidas a serem tomadas nesse requisito.
Nosso objetivo é tornar esse compromisso visível. Com isso, aproveitamos o momento da abertura do Humboldt Forum para nossa sugestão. Como é de conhecimento, Alexander von Humboldt realizou uma grande parte de seus estudos na América Latina. Por esse e outros motivos, é considerado um dos primeiros e mais importantes exploradores do continente. Já há 200 anos, Humboldt antecipou a necessidade da criação de uma aliança climática e defendeu sua divulgação.
Em 2017, Berlim engajou-se em um plano de ação com objetivo de alcançar a neutralidade climática, cuja implementação foi aprovada pelo Senado no dia 28 de agosto deste ano. Sua aprovação representa mais um bom motivo para darmos mais importância à proteção da floresta tropical.
Exmo. Chefe de Governo de Berlim, Senhor Müller,
Exmos(as). Senhores e Senhoras do Senado de Berlim,
Em resumo, propomos que Berlim conceda um espaço dentro do Foro de Humboldt, com o objetivo de discutir e expandir ideias e visões em relação ao combate às mudanças climáticas. Além disso, recomendamos também a concentração das responsabilidades vinculadas à Aliança do Clima em Berlim em uma só administração, permitindo assim uma política de meio ambiente e de desenvolvimento sincronizada. Por fim, sugerimos que Berlim participe novamente nas futuras atividades da aliança.
O Lateinamerika-Forum Berlin e.V. criou uma página web, onde é possível acessar os principais documentos vinculados ao tema. Nessa mesma plataforma, será incluída tanto a presente carta como a resposta para mesma.

Diante do exposto acima, gostaríamos de saber, dentro da maior brevidade possível, se nossas solicitações serão atendidas.

Cordialmente,

Dr. Werner Würtele  Peter Schrage-Aden
Presidente
Lateinamerika-Forum Berlin/Foro de las Américas Berlin e.V.
www.lateinamerikaforum-berlin.de;
werner.wuertele@lateinamerikaforum-berlin.de
Tradução: Juliana Hauser

[1] A conferência foi realizada em cooperação com o Bezirksamt Charlottenburg, Lateinamerika-Forum Berlin,Misereor, Forum Umwelt und Entwicklung, Klima-Bündnis, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile- Lateinamerika (FDCL), Kooperation Brasilien (KOBRA), Weltfriedensdienst (WFD), Klimagerechtigkeit jetzt! Stiftung Umverteilen und Centro de Estudos Rio Terra (Porto Velho, Brasil)
[2] Aliança do Clima de municípios  europeus em colaboração com os povos indígenas

Foto Credits: Unsplash, Álvaro Serrano