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Do, 18.10.2012
19:00 – ca. 21:00 Uhr

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Körperliche Dekolonisierung

….über das Potential des Körpers in der politischen Bildungsarbeit als Motor für sozialen Wandel.

Ein Gespräch mit Coral Salazar Torrez und Mauricio Pereyra Morales von Compa Berlin e.V.
Die Betrachtung von Körperlichkeit wird in der politischen und sozialen pädagogischen Arbeit weitgehend vernachlässigt. Dies entspringt westlichen Wissenstraditionen, die den Fokus auf den Geist und die Vernunft als zentralen Ort der menschlichen Erkenntnis legen und den Körper lediglich als Instrument des Geistes wahrnehmen.

COMPA entwickelte aus den Erfahrungen im postkolonialen Bolivien heraus eine Methode, bei der der Körper als schaffende Instanz und Akteur gesellschaftlicher Realität verstanden wird. Der Ansatz der „Körperlichen Dekolonisierung“ geht davon aus, dass ein Großteil der sozialen Erfahrungen in unseren Körper eingeschrieben sind und daher bei gesellschaftspolitischen Lernprozessen eine wichtige Rolle spielt. Es ist eine Methode in der Bildungsarbeit, die neue alternative Formen der Begegnung und Kommunikation sucht und den Körper als Motor für gesellschaftlichen Wandel begreift.

•Inwiefern ist dieser Ansatz auch auf Deutschland übertragbar? Welche Prinzipien und Methoden liegen ihm zugrunde?
•Wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus?
•Welche neuen Formen der politischen Auseinandersetzung und der Bearbeitung gesellschaftspolitischer Problemstellungen entstehen?

 

LEZ

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung.
Für den Inhalt ist allein die bezuschusste Institution verantwortlich. Die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung wieder.

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