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Fr, 29.10.2021
11:00 – ca. 13:30 Uhr

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Berlin im Klima-Bündnis: Kommunen in Partnerschaft mit den Indigenen Völkern und für den Schutz der Regenwälder Amazoniens

Fachgespräch mit Vertreter*innen der Berliner Politik, Verwaltung, Kommunalpolitiker*innen, Klima-Bündnis und Berliner Aktivist*innen

Online-Veranstaltung via Zoom

 

Berlin im Klima-Bündnis: Kommunen in Partnerschaft mit den Indigenen Völkern und für den Schutz der Regenwälder Amazoniens

Berlin ist seit 1992 formelles Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit Indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ und gehört damit zu den Gründungsmitgliedern des heute weltweit größten Städtenetzwerks, dem inzwischen mehr als 1.800 Städte, Gemeinden und Landkreise aus 27 europäischen Ländern beigetreten sind.

Um dem Klimawandel entgegen zu treten und mehr Klimagerechtigkeit herzustellen, haben sich die Mitglieder im Rahmen des Klima-Bündnisses gemeinsam dazu verpflichtet,
1) mit lokalen Klimaschutzaktivitäten konkrete Klimaschutzziele zu erreichen.
2) den amazonischen Regenwald zu schützen und dabei mit den Indigenen Völkern Amazoniens partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und diese zu unterstützen.

Zwar kann Berlin im Bereich Klimaschutz auf einige Erfolge verweisen – und damit auch im Hinblick auf die Erfüllung der diesbezüglichen Gründungsziele des Klima-Bündnisses. Gleichwohl sind Aktivitäten, mit denen Berlin auf diese Ziele verweist und sie aktiv in die Stadtgesellschaft vermittelt, kaum wahrnehmbar. Dies gilt insbesondere für einer stärkere Verknüpfung und Sichtbarkeit der Themen Klima- und Regenwaldschutz. Zudem ist eine eminent wichtige, bis dato nicht eingelöste Selbstverpflichtung Berlins im Rahmen der Mitgliedschaft im Klima-Bündnis die Etablierung von (langfristigen) Süd-Partnerschaftsprojekten zu Unterstützung der Indigenen Völker Amazoniens.

Der aktuelle Kontext zeigt auf, dass ein gemeinsames entschlossenes Handeln wichtiger ist denn je: Die Klimakrise entwickelt sich mit dramatischer Geschwindigkeit. Ohne den Erhalt des amazonischen Regenwaldes wird es nicht gelingen, die Folgen des Klimawandels einzudämmen.

Vor diesem Hintergrund setzt sich die Ende 2018 formierte zivilgesellschaftliche Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ dafür ein, dass von Berlin die Mitgliedschaft im Klima-Bündnis wieder aktiver wahrgenommen und in die Stadtgesellschaft kommuniziert wird. Einerseits zielt die Initiative im Dialog mit der Berliner Politik / der zuständigen Senatsverwaltung darauf ab, den Ausbau der Förderung einer zivilgesellschaftlichen Ausgestaltung des Klima-Bündnis im Bereich umwelt- und entwicklungspolitischer Bildungs- und Informationsarbeit voranzutreiben und dergestalt für eine stärkere Verankerung des Konzepts und Leitbegriffs der Klimagerechtigkeit Sorge zu tragen. Andererseits geht es darum, die Indigenen Völker in der Amazonasregion, also diejenigen, die von Klimakrise und Regenwaldvernichtung direkt betroffen sind, politisch, ideell wie finanziell zu unterstützen. So ist Berlin als Zeichen einer gelebten Ausgestaltung des Klima-Bündnis insbesondere aufgefordert, konkrete Klimaschutz- und Menschenrechtsprojekte in Amazonien zu identifizieren, die von Berlin dauerhaft unterstützt werden.

Der Frage, warum dies so wichtig ist und wie dies umgesetzt werden kann, wollen wir auf diesem Fachgespräch nachgehen. Um den dahingehenden Informationsaustausch zu befördern und eine Debatte anzustoßen, wurden Vertreter*innen der landespolitischen Ebene, dem Senat wie einzelner Senatsverwaltungen, aus Bezirksämtern wie Kommunaler Entwicklungszusammenarbeit angesprochen und eingeladen. Dies gilt ebenso für Vertreter*innen des Klima-Bündnis-Sekretariats in Frankfurt und bundesdeutscher Kommunen, die Mitglieder des Klima-Bündnisses sind und Erfahrungen mit Süd-Partnerschaftsprojekten in Amazonien vorweisen können. Last but not least sind selbstverständlich auch Vertreter*innen der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ zugegen, die diese Veranstaltung als Teil des Programms „Die Spree liegt amAzonas“ organisiert hat.

 

Programm, 29.10.2021, 11:00-13:30 Uhr:

Programm-Download hier!

Moderation:
Michael Jopp (Berliner Promotor für Kommunale Entwicklungspolitik)

Begrüßung und Einführung:
Alexander Schudy (Geschäftsführer Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag – BER)

Grußwort Videobotschaft Klima-Bündnis:
Andreas Wolter (stellvertr. Bürgermeister der Stadt Köln / Vorstandsvorsitzender Klima-Bündnis)

Grußwort Videobotschaft COICA:
Harol Rincón Ipuchima (Koordinator für Klimawandel und Biodiversität der COICA / Vorstand Klima-Bündnis)

Kurz-Videos „Stimmen aus Amazonien“:
Rodrigo Botero (Leiter von FCDS (Fundación para la conservación y el Desarrollo Sostenible / Kolumbien)
Oscar Campanini (Leiter von CEDIB (Centro de Documentación e Información Bolivia / Bolivien)
Vilisa Morón Zambrano (Präsidentin der Sociedad Venezolana de Ecología / Venezuela)

Klimagerechtigkeit als Leitbegriff und Brücke zwischen Inlands- und Auslandsarbeit:
Marina Weiss (Filmemacherin und Aktivistin)

Klimapartnerschaftsarbeit in Amazonien:
Aldo Perez(Koordinationsstelle Klimaschutz die Klimastädtepartnerschaften – Klimapartnerschaft der Stadt Köln mit der peruanischen Gemeinde Yarinacocha)
Videobotschaft: Leslie Guimaraes Valera (Klimakooperation und Umweltverwaltung Munizip Yarinacocha)

Berlin im Klima-Bündnis – aktuelle Aufstellung und Perspektiven:
Jens Kendzias (Leitung der Arbeitsgruppe internationale und nationale Klimaschutzpolitik / Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz)

„wrap-up“ aus den Beiträgen und Eröffnung der Diskussion:
Thomas Brose (Geschäftsführer Klima-Bündnis)

Schlusswort

 

Kontakt: Jan Dunkhorst, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL),
E: Jan.Dunkhorst@fdcl.org / T: +49 (0)30 6934029

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Ankündigung an weitere Interessierte weiterleiten !

Veranstaltet von: Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis

 

Die Aktivitäten der zivilgesellschaftlichen Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ werden gefördert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Kooperation mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Für die Inhalte sind allein die Organisationen verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bzw. der Stiftung Nord-Süd-Brücken wieder.

Veranstalter:innen

Förderer:innen

 

Beitragsbild: Marquinho Mota (FAOR)

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